Navigationssysteme im Auto
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Von automobilhifi am 16.12.2009

Navigationssysteme im Auto
Kinderleicht: Zielort eingeben und losfahren
Durch die Auswahl eines Zielortes berechnen Navigationssysteme im Auto eine Route, und zwar unter der Beachtung von individuellen Kriterien. Angeboten wird häufig auch eine oder sogar auch mehrere Alternativrouten, angezeigt allerdings zunächst einmal die direkte Route. Für den Fall, dass eine Zwischenstation angesteuert werden soll, berechnen die Navigationssysteme im Auto nicht nur die Wegstrecke von A nach B, sondern auch von A über B nach C.
Die ersten Navis
Die Entwicklungsgeschichte der Navigationssysteme im Auto begann in den frühen 1980er Jahren. Damals brachte Honda in Kooperation mit Alpine Electronics das erste Auto-Navigationssystem heraus. Hierfür saß damals im Heck des Fahrzeugs noch ein Vakuum-Tank, in dem ein Drehwinkelsensor Richtungsänderungen erfasste. Dieser lieferte dann gemeinsam mit dem Wegstreckensensor ein Signal, aus dem der Bordrechner dann eine Linie berechnete und diese auf einem Monochrom-Monitor, der in der Mittelkonsole befestigt war, anzeigte. Diese Linie symbolisierte die zurückgelegten Fahrtstrecke. 1990 gab es dann die ersten GPS-gestützten Auto-Navigationssysteme. Navigationssysteme im Auto wurden aber dann erst ein weiteres Jahrzehnt später erschwinglich und zum Teil auch in die Fahrzeuge ab Werk eingebaut und gegen einen Aufpreis gleich zu erwerben.
Das Navi als Hilfsmittel nicht Autopilot
Allgemein gilt: Navigationssysteme im Auto ersetzen nicht den Fahrer und dessen Aufmerksamkeit hinsichtlich der Beachtung der Verkehrsschilder. Immer wieder gibt es Meldungen, dass sich Autofahrer regelrecht blind auf ihre Navigationssysteme im Auto verlassen und ihr Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn bei Autobahnen, in Fußgängerzonen, auf Treppen, die zur U-Bahn führen oder auf Plätze lenken, auf denen Fahrzeugverkehr grundsätzlich verboten sind.
Die Ausrede: „Das Navi hat aber gesagt…“ zählt vor Gericht dann nicht, wenn sich der Autofahrer dann auch noch gegen das Bußgeld, dass ihm für diesen Verkehrsverstoß auferlegt wurde, hier auch noch rechtfertigen will. Vor dem was die Navigationssysteme im Auto anzeigen oder eine freundliche Stimme sagt, zählt das was die Verkehrsschilder sagen. Ein häufiger Grund, warum Autofahrer ihre Fahrzeuge entsprechend den Angaben der freundlichen Navi-Stimme falsch lenken, sind veraltete Straßenkarten. Dabei genügt ein Update im Internet oder der Kauf von aktuellen CDs, die die neuesten Straßenstreckeninformationen enthalten.
Foto: Zoonar / Jens Rösner (Polylooks)
