Mobile Auto Navis: kleine Geräte behalten den Durchblick

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Von automobilhifi am 06.08.2010

Mobile Auto Navis

Mobile Auto Navis

Mit ihnen wird immer der richtige Weg gefunden, nicht nur mit dem Auto: mobile Navis. Im nachfolgenden Bericht erfahren Sie mehr über die kleinen, schlauen Helden des Alltags.

Mobile Navis vs. Einbau-Navis: David gegen Goliath

Zugegeben, der Versuch mobile Navis mit direkt beim Hersteller eingebauten Geräte zu vergleichen, ist etwas unfair. Das fängt schon bei den Preisen an. Während es sehr gute mobile Navis schon ab circa 150 Euro gibt, sind die Kosten für die unbeweglichen und unwiderruflich montierten Produkte um ein zehnfaches höher. Also ist teurer auch gleichzusetzen mit besser? Mitnichten! Die kleinen Wegbereiter kommen mittlerweile nicht nur sehr stylisch daher, sie besitzen auch ebenso aktuelles Kartenmaterial wie ihre großen Brüder.

Für mobile Navis existiert neben dem vergleichsweise niedrigen Preis ein weiterer, guter Verkaufspunkt: die Flexibilität. Fest installierte Navigationsgeräte sind in der Tat nur dafür gut, um den Weg mit dem Auto zu finden. Jedoch außerhalb des Fahrzeugs muss der Weg wieder auf herkömmlichen Wege gefunden werden. Mobile Navis können sich deshalb zum Liebling der ganzen Familie entwickeln. Dank der cleveren Helfer können auch Fußgänger oder Radfahrer auf mobile Navigation setzen.

Geht es um den reinen Einsatz im Kraftwagen, dann sind die festen Navigationssysteme hingegen im Vorteil. Der GPS-Empfang ist besser als bei den transportablen Geräten, die Displays sind größer, das Cockpit ist frei von Kabelsalat und durch die Frontscheibe herrscht freie Sicht.

Mobile Auto Navis erobern neue Anwendungsbereiche

Bisher war der häufigste Zweck für die All-Wege-Kenner der Einsatz in Fahrzeugen. Doch diese Zeiten sind vorbei. Stetig fallende Preise und die Entwicklung neuer Technologien erlauben vollkommen neue Einsatzgebiete für mobile Navis. Wanderer, Jogger und Radfahrer haben mobile Navis entdeckt, denn über das umfangreiche Kartenmaterial sind sogar Wander- und Fahrradrouten abrufbar. Für sportliche Zwecke sind mobile Navis für Handys oder handelsüblichen PDA’s sehr geeignet.

Allerdings ist hierbei Vorsicht geboten: in den meisten Fällen wird bei dieser Art der transportablen Geräte eine Gebühr für das Herunterladen der Routen erhoben, wodurch die Kostenfalle, besonders bei Auslandsaufenthalten, schnell zuschnappen kann. Desweiteren sollte bedacht werden, dass die kleinen Handydisplays eine Navigation nicht so komfortabel gestalten können wie normale GPS-Produkte. Daher ist eine Dauernutzung von Mobiltelefonen und PDA’s als mobile Navis nicht sehr ratsam.

Viele Handys sind in der Lage externe Navigationssoftware auf eine Speicherkarte zu laden und daraus Telefone in mobile Navis zu verwandeln. Das Nachrüsten geht in Windeseile und der Kauf eines neuen Gerätes ist nicht notwendig.

Bei Smartphones ist dieser Trick nicht notwendig, denn wie zum Beispiel Apples iPhone, haben die meisten der multimedialen Alleskönner auch die Software für mobile Navis schon vorinstalliert. Für die Nutzung fallen die Datenverbindungsgebühren der Anbieter an, weshalb ein Tarif mit Flatrate durchaus empfehlenswert ist.

Mobile Navis: Dauernutzer aufgepasst!

Wenn Navigationsgeräte im Dauereinsatz stehen, dann sollte von den Zwischendurch-Lösungen a la Smartphones, Handysoftware und PDA ruhig verzichtet und ein voll ausgestattetes Standalone-Gerät in Betracht gezogen werden. Sicherlich sind Preise hierfür etwas höher angelegt, dafür gibt es aber auch nützliche Extras wie Stauinformationen und Ersatzroutenvorschläge. Außerdem gibt es in Puncto Bedienung und Menüführung nichts zu meckern.

Fazit: die mobilen Auto Navis gibt es für jede Wünsche. Ob es nun die Einzelgeräte oder doch lieber die Navigations-App sein soll, es kommt auf den individuellen Bedarf an.

Foto: Zoonar / Jens Rösner (Polylooks)

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